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Verfasser-Archiv
Kilimanjaro Besteigung mit Chagga Tours & der deutschen Gruppe um Thomas Nieberle
2.8.2009 by Christina.
Der Weg heute von Moir Hut zum Karanga Camp war extrem lang, eigentlich für zwei Tage passend. Kam als letzte an. Das Wetter ist bis hier her perfekt. Sonne, kalte Nächte, kein Regen, nur der grässliche Staub. Mario würde hier sicherlich eine Portion Wasser mehr benötigen. Die Truppe der Chagga Tours Companie läuft wie ein Schweizer Uhrwerk. Mit der perfekten Ausrüstung, die wir Dank des Kiliman Sponsor VAUDE besitzen, macht ja auch alles etwas mehr Spaß. Auch der Frau und den Mannen um Thomas Nieberle merkt man an, dass es perfekte Alpinisten sind, die sich gut vorbereitet haben. Hier wird Mike wohl alle Certificates auf den Uhuru Peak ausstellen können. Aber es ist noch nicht aller Tage abend. Für mich lief der Tag nicht so besonders, schlafe sehr schlecht und bin vielleicht auch ein bischen unkonzentriert. Habe zu wenig getrunken, dazu die Gels und Riegel vergessen in mein Gepäck zu tun. Dann noch der Ausfall von Freddy, meinem persönlichen Maskottchen. Er sollte heute im Karanga Camp ankommen und mich zur Spitze begleiten, wie schon zweimal. Er kehrte auf dem Weg um. Auch an ihm gehen das Alter und die harten Porter-Jahre nicht spurlos vorüber. Die Tour soll ja auch perfekt für unsere Kunden sein, die so wichtig sind. Denn die Mund zu Mund-Werbung funktioniert nach wie vor am Besten. Die Krise können wir einfach nicht tot schweigen, wie man es hier in Afrika gern tut. Ich glaube, dass es die Leute begriffen haben, nur ein guter Job hilft uns weiter. Deshalb werde ich auch die Zähne zusammen beissen, ich will den Sonnenaufgang am Uhuru Peak sehen. Beweisen muß ich es mir nicht unbedingt, aber der Weg war so weit bis hier her, also werde ich es morgen langsam Richtung Barafu angehen. Drückt mir einfach die Daumen, wie ich es auch für jeden Einzelnen immer tue, der mit Chagga Tours den Kilimanjaro bezwingen will.
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Muss man auf diesen Berg?
29.7.2009 by Christina.
Die Gruppe Thomas Nieberle (Thomas, 2x Rainer, Klaus, Ingfried, Ingmar, Adolf, Hans-Jörg, Hans, Gerhard und Franziska) ist heute morgen angekommen, alle gesund und munter, wir hatten unser Briefing und morgen früh um 9.00 Uhr geht es los. Wir gehen die Lemosho Route und haben folgende Tagesetappen: Mkubwa, Shira I, Moir, Karanga, Barafu, Mweka. Natürlich dazwischen den Uhuru Peak. 5 guides sind dabei, zum ersten Mal Richard Moshi (s. Foto). Er ist 24 Jahre alt, ein heller Kopf mit Secondary School. Mehrere Jahre war er als Porter bei uns dabei und vor zwei Jahren hat er mich mal im Mweka Camp angesprochen. Er möchte sich mehr einbringen, gibt es Möglichkeiten? Wir haben dann mit learning per doing ihn in das Guidehandwerk einbezogen und im Juni hat er die Prüfung bestanden. Über solche Dinge freue ich mich, sieht man doch etwas Entwicklung.
Andererseits ist es mir nicht gelungen mit ZAIN oder Vodacom SMS nach Deutschland oder an Jules Email zu senden. Will nun mal versuchen, ob Mario oder Jule kurze Telefonate mitschreiben und in den Blog stellen wollen. Wenn nicht , ibt es die ausführliche Beschreibung und Fotos eben später.
Bis bald, ich werde von der Spitze winken…Wetter ist traumhaft sonning, windstill und sehr kalt!
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Chagga Tours Betriebsausflug nach Marangu
27.7.2009 by Christina.
Die Mitarbeiter eines Touroperator der Mountainbiketouren am Kilimanjaro anbietet und den VAUDE KiliMAN organisiert sollten vielleicht auch in der Freizeit mal aufs Rad. Außerdem muss ich noch ein bisschen für die Besteigung trainieren und so starten wir Sonntag früh 9.00 nach Marangu. Dabei sind James, Richard, Frank, ich und Freddy (von links nach rechts). Man kann auf einer Chaussee von Moshi nach Marangu fahren (ca. 50km). Es geht dann ab Himo tüchtig hoch. James schlug vor gleich in Moshi offroad die Hänge zu entern und über Old Moshi quer nach Marangu zu fahren und dann Strasse zurück. Das ist eine wunderbarer Weg durch den Forest (schon Nationalpark) wenn man Old Moshi hinter sich gelassen hat. Bis nach Old Moshi fährt man einen Bergrücken hoch und nach 1,5h geht es auf beiden Seiten steil runter. Man denkt an jeder Kurve, dass man doch nun oben sein müsste, wo der Weg erst quer nach Osten und dann runter nach Marangu geht. Aber die Quälerei nimmt kein Ende. Wir ackern von 800m auf 1800m hoch. Freddy (52, Officemanager) und Frank (20, Fahrer) sind noch nie so eine Tour gefahren (ich natürlich auch nicht), James und Richard schaffen alles spielend, sind ja auch unsere Bikeguides. Wir stoppen in Old Moshi kurz am Grab von Mengi Meli, dessen Schädel ich immer noch suche (s. www.chagga-tours.com). Um 14.00 Uhr erreichen wir wieder bewohnte Gegenden und Frank und ich beratschlagen leise, ob wir nicht mit einem Dala Dala zurück fahren. Freddy weiß wo es gutes Fleisch gibt und James nimmt dem Besitzer der Grillbude die Arbeit ab und brutzelt Schwein. 15.00 sieht die Welt wieder besser aus und Frank und ich geben uns noch Zeit fürs Aufgeben bis Himo. In Marangu haben wir auch Freddy an Fausta verloren, sein Frau, die dort eine Farm bewirtschaftet. Er wird erst Montag früh nach Moshi zurück kommen. In Himo um 17.00 Uhr sind es noch 30km Strasse bis Kiboriloni und nach einer weiteren Geltüte beschließe ich durchzuhalten. Frank ist auch gut drauf. Wir müssen uns nur beeilen, um bis zum Einbruch der Dunkelheit um 18.00 dort zu sein, da wir keine Lampen haben und hier die Biker Freiwild für Busse sind, schon am Tag. Nach 120km, 1000m hoch und 1000m runter gibt’s dann das verdiente Kilimanjaro! Für erfahrene Biker ist das eine wundervolle Tagestour, ich hatte die Singletrails runter natürlich so meine Probleme. Nun wird bis zum Donnerstag (Beginn der Lemoshotour) nicht mehr trainiert.
P.S. es war leider nicht möglich von Moshi aus die Fotos hoch zu laden. verstehe wer will warum das nicht geht.
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Es ist kalt im Staate Tansania
25.7.2009 by Christina.
Sitze hier abends am Computer mit dicken Socken und Fließjacke. Ist ja einerseits eine gute Vorbereitung für die gleichen Temperaturen in höheren Regionen in der nächsten Woche aber doch gewöhnungsbedürftig. Massai in Ziegen-Felljacken wäre mal was Neues in der tansanischen Folklorelandschaft. Es ist Winter hier, ich glaub es gerne. Wem ich nicht glaube ist dem Präsidenten, Herrn Kikwete. Er hat verkündet, dass Tansania nicht von der Finanzkrise betroffen ist. Da fragt man sich doch, ob das auf der Ebene des Papiertigers gegen die Schweinepest liegt oder hat der Mann gute Gründe? Ist Tansania von der Weltwirtschaft unabhängig weil es gar keine Marktwirtschaft besitzt, sondern nur eine Schatten-, Schmiergeld- oder Tauschwirtschaft? Bringt die Entwicklungshilfe genug ein? Arbeiten so wenig Menschen prozentual im Tourismussektor, dass es nicht auffällt, wenn es denen schlechter geht? Fragen über Fragen für eine Stunde am Kamin, das Feuer prasselt, in der Dunkelheit vor der Lodge verendet klaglos eine Antilope unter den Pranken eines Löwen. Vorbei, vorbei und auf dem Hof hier in Kiboriloni grunzen die Schweine und kläffen die wilden Köter vor dem Zaun. Wo ist mein Bacardi?
Short in English:
It is in the evening. I am sitting in front of the computer and I am wearing thick socks and a fleece jacket. It is a good preparation for the same temperature in higher regions next week. Can you imagine Massai in goat jackets? It is winter time here, I believe that. I do not believe in what the Tanzanian president Mr. Kikwete is saying: Tanzania is not influenced by the global crisis. There you have to ask: does this guy know more? Has Tanzania no market at all but a shadow or TIP market? Brings the development aid enough? Is such a small amount of people working in the tourist sector that nobody cares that their lifes have changed to the worse? Questions over questions for an hour in front of the fireplace and outside in the dark an antelope is dying under the paw of a lion. All is over and in the backyard here in Kiboriloni the pigs are grunting and the wild dogs are barking outside. Where is my Bacardi?
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Flug zum Kilimanjaro
25.7.2009 by Christina.
Es ist nun vielleicht das 15. oder so Mal, dass ich zum Kilimanjaro fliege. Jegliche Aufregung ist leider weg, außer der bangen Frage, wie man sein Übergepäck ins Flugzeug bekommt. Von Berlin geht’s nach Amsterdam und dann den langen 6000km Ritt runter bis nach Tansania. Das Flugzeug in Amsterdam ist in meiner Erinnerung 2004, 2005 kleiner gewesen, jetzt fragt man sich immer wie die all die Leute da rein und in die Luft bekommen wollen. Auch die Reisenden sind jünger geworden (ich natürlich auch), nicht mehr nur die klassischen Safarireisenden in Khaki mit grauem Haar. Vor mir checkte ein ganz junges Pärchen ein, sie weiß, er schwarz und mit einem riesigen Kleidersack über dem Arm. Der stellte sich als Hochzeitskleid heraus, es soll in DAR geheiratet werden. Ich hatte ja auch mal die Idee, Zelte, die teuer per Cargo versendet werden müssen oder das Fluggepäck belasten einfach als Schärpe um Schultern und Bauch zu wickeln, ein Zelt-Massai sozusagen. Immerhin wiege ich nur die Hälfte eines stämmigen Amerikaners oder einer Afrikanischen Mama. Die Kleidersackidee ist aber auch gut.
Am Kilimanjaro International Airport dann eine Schreckminute. Hat die Schweinegrippe Tansania fest im Griff? Am Eingang zum Flughafengebäude stranden nämlich Leute in Weiß (keine Bräute) mit Mundschutz vermummt und gaben Zettel aus. Man sollte eintragen ob man die Grippe hat oder jemand kennt, der sie hat. Tansania kämpft mit Papier gegen eine Pandemie. Die ausgefüllten Zettel wurden dann sogar stichprobenartig eingesammelt. Nun bin ich also wieder in Afrika!
Short in English: Flight to Kilimanjaro
I went to Tanzania already around 15 times. Now all its routine except to bring the overweight luggage in. From Berlin you have to go to Amsterdam and then 6000km to the Kilimanjaro. In my memories the airplanes were smaller in 2004, 2005 and I am always wondering how they manage to fly with all these people. Also the passengers became younger and younger (me too). There was a very young couple checking in before me, she white, he black and he carried a big bag with her wedding dress in his arm. They wanted to marry in Dar. Sometime ago I had the idea to safe luggage weight by wrapping myself in some tents- a kind of tent Massai, because my weight is half of the weight of a big American boy or of a big African mama. But the idea with a bag for clothes in the arm is also good.
On the Kilimanjaro International Airport then some seconds of fear. Is the pick flu already in Tanzania? People in white (no brides) and mouth mask give us paperwork to fill out. Do you have pick flu? Do you know somebody with pick flu? Tanzania is fighting against a pandemic with paper. Somebody even picked some papers. I guess I am in Africa.
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KiliMAN 2010 from UK
22.7.2009 by Christina.
Zum KiliMAN 2010 freuen wir uns erstmals auf Teilnehmer aus UK. In den Jahren 2006, 2007 und 2008 war niemand von dieser doch sehr flachen Insel dabei. 2009 hatte sich zwar Paolo angemeldet, aber er konnte dann nicht teilnehmen. Also herzlich willkommen und wir können sogar fish and ships am Berg zubereiten! Und Paolo, hast Du nächstes Jahr im Februar Zeit und Kondition?
Short in English:
For the KiliMAN 2010 we are looking forward to welcome for the first time participants from UK. In the years 2006, 2007 and 2008 nobody from this relatively flat island was in the competition. 2009 Paolo did an application but could not take part. A warm welcome and we are able to prepare fish and ships on the mountain. Paolo, do you have time next February and are you fit?
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McClimb zum Uhuru Peak
17.7.2009 by Christina.
Wikipedia: „Mc ist ein häufiger Bestandteil von schottischen und irischen Familiennamen. Er bedeutet soviel wie „Sohn von.“ McClimb - unsere Besteigungen haben auch ein Kind bekommen, ein preiswertes Kind wie es sich für Schotten gehört. Wir bieten 6 Tage Machame mit allen Kosten in Tanzania (Hotel, Transport, Vorbereitungstag) für nur 995€ an, wenn sich 10 Bergwanderer finden.
Wie kommt das zustande, wo es sonst 1380€ kostet (s. www.chagga-tours.com)? Keine Angst, niemand muss als Träger arbeiten, in der Bergküche schuften, Wasser tragen etc. Ihr schlaft in unseren Top-VAUDE-Zelten, die Sachen kommen trocken aus den VAUDE Packtaschen der Porter und ihr sitzt bequem beim Essen im Base Camp Dining Tent.
Der Preis ist nicht so niedrig, weil wir McJobs für die Mannschaft haben. Wir bezahlen den vorgeschriebenen Mindestlohn von 10USD/Tag für einen Porter und 20USD/Tag für einen Guide, aber eben nicht 14USD/Tag für einen Porter oder 30USD/Tage für einen Guide wie sonst. Dafür lassen wir die angelsächsische Sitte des Trinkgeldes wieder aufleben (sonst eingeschlossen).
Der Preis kommt auch nicht zustande weil wir Essen wie bei McDonalds anbieten. Aber es gibt eben abends nicht die drei, eigentlich für einen Berg unüblichen Gänge (Suppe, Hauptmahlzeit, Obst), sondern das was die Porter auch essen, z. B. Ugali, einen sehr kalorienreichen Maisbrei.
Der Preis kommt auch zustande weil wir die teuren Spritfresser, die Euch zum Gate oder Flugplatz fahren durch McDrive ersetzt haben. Wir fahren Euch mit Dala Dalas, den Minibussen, die in Tansania das fast einzige Transportmittel sind, das sich der Durchschnittsbürger dort leisten kann. Aber wir mieten die natürlich und Ihr müsst nicht per Anhalter fahren.
Ihr solltet McFit sein und nach der Tour gibt es kein McPaper, sondern das Bergzertifikat über die erfolgreiche Kilimanjaro Besteigung.
Wer traut sich?
Short in English: Mc Climb to Uhuru Peak
The meanung of Mc is “son of” and part of common names in Scotland and Ireland. Our mountain tours got an Irish son too, a 6 days climb via Machame to Uhuru Peak for the reasonable price of 995€ (included hotel, transfer, preparation day) if 10 climbers are starting.
How can we do this if the normal price is 1380€? Don`t worry, you have not to work as crew member on the mountain and we use all our good equipment, like VAUDE tents and waterproofed bags. Also we offer no McJobs for the crew. We pay 10USD/Day for a porter and 20USD/Day for a guide, the minimum salary per law. But this is less than by normal tours (14USD/Day/porter, 30USD/day/guide). So we will ask for TIP (otherwise included).
We also not serve McDonalds food in the mountain but scip the 3 course dinner. Climbers will get the best in the mountain- the porter food, to become strong like them, e.g. Ugali, a kind of mush. We are offering McDrive and let the expensive Land Cruisers in the garage. You will go by Dala Dalas, like a Tanzanian guy. Just wait and see! You should be McFit (Fitness company in Germany) and you will get no McPaper (Paper shop company in Germany) but your climbing certificate from Kilimanjaro! Who likes this?
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Warum brauchen wir so viele Guides?
16.7.2009 by Christina.
Ich gehe natürlich in erster Linie als Direktor von Chagga Tours mit, um ein Auge auf die Organisation zu haben und Verbesserungen anzustoßen. Was mich gewaltig ärgert ist, dass die Nationalparkverwaltung KINAPA schon seit einem Jahr vorschreibt, dass pro zwei Wanderer ein Guide mit Lizenz mitkommen muss. Das verteuert die Touren, da wir uns an unsere Politik halten und 30USD pro Tag bezahlen und dafür nicht nach Trinkgeld fragen (Mindestlohn 20USD/Tag für einen Guide). Die offizielle Begründung ist, dass Abbrecher sicher runter gebracht werden müssen. In Wirklichkeit geht es um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf dem Rücken der Tourcompanies und Wanderer für die rund 600 Guides, die es am Kilimanjaro gibt, die von KINAPA mit einer Lizenz versehen wurden. Wir haben bei Chagga Tours eine Abbrecherrate von 3% und alle Abbrecher sind auch immer sicher mit Assistent Guides ohne Lizenz nach unten gebracht worden. Assistant Guide sind z. B. James und Yona, die ungemeine Erfahrungen haben aber mangels Secondary School nie eine Lizenz bekommen werden. Die 5 Guides für unsere Gruppe sollen sich aber nun nicht einen guten Tag machen, sondern die Qualität des Services verbessern, wenn sie denn schon mitlaufen. Tragen dürfen sie nichts und jedem steht angeblich ein eigener Porter zu. Werde sie also in der Bergküche, beim Zelt aufbauen und beim Essen servieren einsetzen. Das wird schwer durchzusetzen sein, denn in Afrika ist jeder ein König und vermeidet heftig Arbeit, der einen Titel hat. Statt Entwicklungshilfe nach Afrika zu pumpen sollte man mehr Programme aufsetzen und ausgebildeten Afrikanern einen Aufenthalt in den Industrieländern ermöglichen, damit sie sehen wie hier fürs Geld geschindert werden muss. Diese ernüchternde Meinung kann ich mir nach 5 Jahre Arbeit in Tansania nicht verkneifen. Was sagen andere dazu, die sich in Afrika auskennen?
Short in English: Why we need so many guides?
I climb mostly to have a look to the proper organization and to set up improvements. I am very angry about a new regulation from the National Park Administration KINAPA that for every two climbers a guide with licence has to join the group. This makes the tours expensive (we pay 30USD/day per guide). The official reason for this regulation is the security of climbers which have to go down. The true reason is to find work for the around 600 guides with licence from KINAPA. We have by Chagga Tours a quote of 3% drop-outs and everybody reached the gate secure only with assistant guides without licence. My intention is to find a meaningful work in the mountain for the five guides who join our group. They are not allowed to carry load but they should do work in the camp, the kitchen and the dining tent. This will become hart to realize because in Africa everybody with a title is a king and is avoiding work when ever he can. I have an extreme opinion: Stop to send development aid to Africa and invite instead educated Africans to industrial countries to experience what hard work for money means. After 5 years working in Tanzania I couldn’t deny myself this disillusioning opinion. What have others to say who know about Africa?
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Lemosho
16.7.2009 by Christina.
Immer wieder wird gefragt, welche Route ist die beste für die Akklimatisation. Man passt sich am besten an die Höhe an, wenn man JEDEN Tag höchstens einige hundert Höhenmeter zulegt. Das ist von der Lage der Camps und Hütten am Kili nicht möglich und auch die happigen Nationalparkgebühren von 110USD/Tag führen dazu, dass die meisten Bergwanderer am Morgen des 5.Tages auf der Spitze stehen, wenn sie denn so weit kommen. Die Höhendifferenzen zwischen den Camps bzw. zum Uhuru Peak sind bei der Lemosho-Route am günstigsten von allen Routen: 550m, 754m, 336m, 110m, 850m, 1095m.
Am 29.7.2009 werde ich erstmals diese Route probieren (nach zweimal Machame und einmal Umbwe) mit einer Gruppe von 11 Bergwanderern aus dem Raum Freiburg um den Bergführer Thomas Nieberle. Diesmal ist das GPS dabei und alles wird genau vermessen. Wir wollen am Morgen des 6.Tages den Gipfel erreichen. Werde versuchen, jeden Tag etwas hier für den Blog per SMS zu schicken, Twitter ist mir zu kurz. Vielleicht machen noch welche aus der Gruppe mit. Also schaut mal rein und drückt die Daumen.
Trainiert habe ich fast nicht, nur 3 x 60km Rad. Vielleicht ist noch was drin bis zum Abflug am 23.07.2009.
Short in English:
Again and again the question comes up about the best route for acclimatization. The adaptation is the best if you climb only some hundred meters EVERY day. Because of the position of the camps and huts on Kilimanjaro these is not possible. Also the horrendous fee for the National Park of 110USD/day results in the situation that most of the summiteers are reaching the top in the morning of day 5. The high differences between the camps are the best by the Lemosho route: 550m, 754m, 336m, 110m, 850m, 1095m.
On July 29 , 2009 I will try for the first time Lemosho (after two times Machame and one time Umbwe) with a group of 11 climbers from the area around Freiburg with the tour leader Thomas Nieberle. This time I will carry the GPS and will measure all! We intend to summit in the morning of day 6. Will try to send every day a SMS, Twitter is to short. May be some group members like to join. Please pay attention to the blog and wish us luck!
My exercising was not so hot, only 3 times 60km bike. Hope, to do some more until the departure on July 23.
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Mit dem Velo zum Skoda Velothon
17.6.2009 by Christina.
Die Schweizer sagen Velo zum Fahrrad, die Deutschen eher Bike. In Berlin mit seinen z.Z. 232 (!) Baustellen fahren nur noch ganz entspannte Menschen mit dem Auto. Nervöse Berliner, sparsame, sportliche oder nahverkehrsscheue Stadtmenschen benutzen ein Rad mit zwei Rädern. Am Alex flitzen sie von allen Seiten über den Platz wie Daten über das Internet. Man sieht die unterschiedlichsten Typen. Die einen, auf Rennrädern, sind vom Schuh bis zum Helm voll aufgerüstet, die anderen sitzen im Maßanzug und kerzengerade auf szenigen Vehikeln (hab eins gesehen mit vorne rotem Rad und hinten blauem Rad für satte 1300€), Väter ziehen den Nachwuchs im Anhänger hinter sich her, Mädchen in Faltenröcken, Omis mit Hund, Biketaxis, Bikekuriere usw. Am Sonntag findet zum zweiten Mal das Radrennen Velothon in Berlin statt. Bei Karstadt Sports sind die Startnummern abzuholen (hoffentlich nicht zum letzen Mal) und wir sind auch wieder dort, um für den KiliMAN 2010 zu werben. Mal sehen, ob sich unter den 15.000 Teilnehmern welche finden, die Stadtneurotiker sind UND Outdoor-Fans, die den Berliner Asphalt lieben UND die roten, steinigen Trails am Kilimanjaro.
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