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Archive für 11.10.2008
Der Hoehepunkt ist immer wieder der Berg
11.10.2008 by Mario.
Sitze jetzt im Internetcafe und mir laeuft der Schweiss die Beine runter. Draussen ist es dunkler als in einen…….!Es war heute ein relativ entspannter Tag, wenn man das so nennen darf. So wie ich jetzt hier schwitze, tat ich es auf der danzen Kili-Tour nicht! Es war entspanntes Radfahren, wenn nicht ein Hauch von Arbeit dabei gewesen waere.
Der Tag vor dem ersten Tour-Tag.
Morgens bin ich noch 12 Km gejoggt bei Regen, das heisst hier aber nichts. 1 Stunde spaeter war der Kili in voller Pracht zu sehen und die Sonne brannt auf der Haut, kurz entschlossen ging ich zum Friseur praktischer Kurzhaarschnitt fuer 4 $ war angesagt. Passte auch, nur der bittere Beigeschmack das, der Mouzungu (Weisser) das doppelte bezahlte als sonst ueblich.
Der Tag verlief, wie immer in Africa sehr schleppend. Denn mit dem Wort Puenklichkeit koennen
die Africaner nicht viel anfangen, denn ein guter Africaner ist nur der, der lange warten kann.
Aus 3.00 Uhr Abfahrt wurde 6.00 Uhr, da musste ich deutlich werden. Wenn es in 10 Minuten nicht los geht, geht die Tour auch ohne mich los. Erst da kam Bewegung rein. Als ich den LKW-Reifen sah, viel ich vom glauben ab. Eine Luftballone grosse Schlauchbeule lies mir den Atem stopp. Kein Problem, einsteigen und ab. Fusso der Driver, kann auch nur eins Vollgas.
Gluecklich am Startort der Tour Marangu in 1800 m Hoehe gelegen angekommen. Liess ich den Abend genossvoll ausklingen. Ein wunderbares 4 Gaenge Menue mit einer Kaeseplatte die in Frankreich nicht besser haette sein koennen. Unvorstellbar heisses Wasser bis zum abwinken, dank einer Solaranlage machten ein Vollbad moeglich. Danach ein Kilimanjaro, so konnte ich ohne Angst vor Moskitos die Augen schliessen. Die Gruppe mit den 18 Oestereichern traf erst gegen Mitternacht ein.
1.Tag der Tour Marangu-Lake Chala
Das die 18 Oestereicher heiss auf die Tour Rund um den Kilimanjaro mit dem Bike waren. Machte ich daran fest, das alle vor Ausgabe der Bikes auf der Matte standen. War fuer uns gut somit kamen wir nicht gleich unter Zeitdruck. Kaum zu glauben wir fuhren puenklich um 9.00 Uhr los. Der erste Tag ist mehr eine Fotosafari, da jeder die neuen Eindruecke unbedingt festhalten will. Also war das biken pole,pole! Mit den Besuch einer Eisenschmiede und einen echten Chagga-Haus (km 6) wurde die Tour auch etwas enspannt.
Mehr wenn wir wieder koennen, Internetcafe schliesst jetzt! Danke fuer die Kommentare!
Mario
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Zwischen zwei Safaris
11.10.2008 by Christina.
Kurze Rueckmeldung aus der Wildniss. Eigentlich wollte ich nicht ins Internet Cafe, aber fuer die morgige Lake Natron Discovery Tour warte ich noch auf eine Meinungsaeusserung vom Ngorongoro Nationalpark. Duerfen wir da nun Biken oder nicht. Per Phone hiess es nein, nur laufen. Ist doch irgendwie nicht verstaendlich, da wir den laufenden Ranger mit seiner Kalaschnikow doch auch auf ein Rad setzen koennen. Na, mal sehen. Wollen um 6.00 Uhr los und Mario hat angedroht nicht mit zu kommen, wenn nicht alle um 6.00 Uhr da sind. Haraka, harak heina baraka… Die Tour mit den 18 Oessterreichern war ein voller Erfolg und ich bin gluecklich darueber. Logistische Schwaechen bei so einer grossen Gruppe, 250km in der afrikanischen Wildniss sind normal, z.b. hatten wir zu kleine Begleitfahrzeuge und mussten einen Fuso nachordern. Aber es gibt auch immer sehr schoene Momente, die ich geniesse wie
den Abend im Kuechenzelt in Usseri. Yona, ein Muskelmann in weisser Schuerze und Muetzchen als Waiter und unter dem Schuerzchen die staemmigen Waden, war schon zum Wegschmeissen komisch. Und tausend andere Bilder, Gerueche, Gefuehle der Freude auf diesem sehr abwechslungsreichen Weg. Allerdings ist es uns diesmal nicht gelungen SMS waehrend der Tour zu senden. Die Mobilfunkkompanie hatte angeblich schon eine Woche lang Probleme mit dem SMS Service. Was uns auch nicht getroestet hat. Zurueck zu Hause werden wir alles aufarbeiten.
Sorry auch, dass wir die Kommentare nicht freischalten koennen. Ich hab das vorgegeben komplizierte Passwort fuer den Admin in D vergessen. Bitte Kommentare noch einmal senden an helbigjule@aol.com. Julchen hackt das dann ein in meinem Namen. Mein Passwort nutze ich schon 5 Jahre bei allen Gelegenheiten, alle kennen es und somit kann es auch nicht vergessen werden.
Morgen werden wir Mike, Frank und James ueberraschen mit dem deutschen Safari Stil: Kein warmes Abendbrot am Zelt, minimale Ausruestung, Essen wird auf dem Weg gekauft. Bis bald in Deutschland und drueckt uns die Daumen, dass uns kein Leopard frisst. Mario stoehnt gerade am Rechner neben mir, dass ja auch noch die Fahrradersatzteile einzupacken waeren. Wird er seine eigene Zeitvorgabe brechen?
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