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Archive für 12.6.2008
Vorbereitung Biketour
12.6.2008 by Christina.
Die Mannen um Dieter Stein sind wohlbehalten mit ihren Bikes hier eingetroffen. In der Gruppe sind Burkhard Ernst, Christoph Jacoby (Schweiz), Stefan Kloß, Ralf Scholz, Mario Terne und Alain Bertrand (Luxemburg). Die nicht spezifizierten Biker kommen aus Deutschland. Wir hatten heute Briefing und alle haben sich FÜR die Umleitung entschieden und gegen die Kutschfahrt durch den Staub. Ich habe mich stundenlang damit beschäftigt, MMS zur Email-Adresse von Jule Helbig zu schicken. Sie wird unseren Blog füllen, wenn wir vor den Elefanten davon fahren. Aber es geht immer noch nicht mit den Bildchen versenden. So werden wir uns wohl erst mal auf SMS beschränken. Wetter ist ungewöhnlich schlecht, d.h. richtig kalt. Friere nachts im Zimmer in Kiboriloni, da keine Zudecke und werde nun doch den Schlafsack rauskramen. Aber sonst steht unserer Abfahrt morgen um 9.00 Uhr nichts im Wege. Es geht rund 50km bis zum Lake Chala. Dort anbaden, Räder säubern, Zelte aufbauen, Essen kochen usw. Habe der Gruppe nicht gesagt, dass im Camp von den Anwohnern Bier verkauft wird. Mike Nelson und James Herman sind mit dabei und Mike mag Bergtouren lieber, da es dort kein Bier gibt. Hier sagt man nicht, auf einem Bein kann man nicht stehen, sondern ein Bier zieht das andere nach sich. Kommt aber auf das selbe heraus und heißt schwere Beine am nächsten Tag.
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Erster Arbeitstag am Kilimanjaro
12.6.2008 by Christina.
On the road again. Wir arbeiten heute am Roadbook für den KiliMAN 2009 mit GPS und Kassettenrekorder. Die alte Streckenmarkierung ist nicht mehr zu sehen. Die Kalkmarkierung ist bis auf wenige Ausnahmen (s. Foto) abgewaschen und die rot-weißen Bänder haben sich Kinder geholt. So soll es ja auch sein. Keine Arbeit nach dem Rennen. Viel Elefantenkot in der Nähe vom Lake Chala. Elefanten kommen vom Tsavo National Park hoch. Wir sind hier 3150 ft hoch. Sehen tun wir sie nicht, dafür zwei auch sehr verbreitete Tiere in Tanzania im Zweikampf. Auf dem Weg nach Useri dann der Weg total zerfahren von Trucks. Feiner Staub bis an den Radkasten. Die Trucks der chinesischen Rekonstruction Idioten donnern hier über „unseren“ Bikeweg. Wir hatten die Strecke gerade so ausgewählt, dass eigentlich kein Auto hier lang fahren sollte. Der Straßenbau findet weiter oben am Kili statt und der Weg wird zum An- und Abtransport benutzt. Am Samstag wollen wir hier mit der Bikegruppe durch. Also noch eine Umgehung suchen. Aber erst mal Lunch in Tarakea mit Kilimanjaro Bier und nyama choma (viel gegrilltes Fleisch) und dann zurück. Die Umgehung ist rund 30km lang, aber es geht 800 Höhenmeter rauf und wieder runter. Mal sehen, was die Jungs um Dieter Stein dazu sagen. Wir könnten auch alle in den Landcruiser laden und durch den Staub fahren (ca. 10km). Natürlich müsste man zweimal fahren, es sind sieben Biker und der Landcruiser voll mit Equipment. Aber durch diesen Umstand habe ich mal die Strecke gesehen, die Mario bergauf geradelt ist als er sich beim KiliMAN verfahren hat. Geradelt ist ein niedliches Wort für die Schufterei, noch dazu er nicht wusste, ob er da irgendwann nach Tarakea kommt. Die Kreuzung, an der die Umleitung gerade aus geht und dieKiliMAN-Strecke nach rechts heißt nun Marios Kreuzung bei uns.
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