Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs BlogKiliMAN2008 für Mai, 2008.
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- 11.5.2008: Eine schöne Ablängerung
- 10.5.2008: Vor der Besteigung des Kilimanjaro war ich konsequenter
- 9.5.2008: Welcome to Paolo
- 8.5.2008: Berlin-Usedom-Berlin
- 7.5.2008: Keep running
- 6.5.2008: Gore Bike Wear - Radhosen-Test
- 1.5.2008: Wo die Ostseewellen trecken an den Strand
- 29.4.2008: Will morgen neue Erfahrungen machen
- 28.4.2008: Sorry, das ist nicht meine Art
- 23.4.2008: Money makes the world go run!
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Archive für Mai 2008
Eine schöne Ablängerung
11.5.2008 by Christina.
Mario hat seinen Plan geändert, fährt nun wahrscheinlich bis Schweden durch. Lassen wir uns überraschen. Das erforderliche Tempo hat er ja, siehe Bild mit Verkehrskontrolle. Ich soll ja die Bilder, die er mit dem Handy schickt, noch nicht einstellen, weil ich immer nicht verstehe, was sie aussagen und was ihre Reihenfolge ist. Das zweite hat er aber kommentiert:
“300 km vor der brust afrikanische verhältnisse. 35 min. zu spät gestartet weil ich unter anderen mein brustgurt gesucht habe den ich schon um hatte!” Das finde ich so nett, dass Mario afrikanischer wird. Dort ist ja nie jemand pünktlich, aber alle sind Champions im improvisieren, reparieren , möglich machen, überleben.
Dann bewegt mich auch noch tief das Bild mit seinem Essen. Heute ist ja Pfingssonntag. Sollte man da am Gel nuckeln oder was Feines essen und trinken? Aber das eine schließt ja das andere nicht aus. Also, Mario, gönn Dir mal am Abend einen delikaten Fisch und ne kühle Blonde. Heute ist ja auch Mutti-Tag. Und auf dem Foto sieht man Frau Sauer von der Diakonie, die mir hilft Mutti früh zu waschen, auch Pfingsten. Danke!
Eben kam eine MMS mit der Ablängerung, die Mario fährt: Zurück an der Oder entlang, was heißt, dass er irgendwann in Dolgelin anlanden könnte. Sehe bei klarem Wetter aus dem Obergeschoß die Oder, 15km entfernt. Oder habe ich das Foto falsch interpretiert? Eine weitere nicht misszuverstehende MMS sagt, dass Mario nach 205 km ein Bier trinkt, hoffentlich alkoholfrei. Und das letzte von der Strecke um 14.00 Uhr: Nach 218km ist Mario an diesem Haus vorbeigekommen. Kenn ich nicht.
Nachtrag von Pfingsmontag: Mario war Überraschungsgast in Dolgelin und Friedersdorf (wir sind ja Nachbarskinder) und ist heute wieder on the road. Er berichtet später ausführlich.
Habe mich spontan entschlossen, am Nachmittag eine Tour zur Oder zu machen. Teste dabei die Radkleidung von Gudrun Sjöden. Nach 15km an der Oder angekommen und gebadet. Kann man jetzt, obwohl das Wasser früher geeignet war, Filme zu entwickeln. Geschafft zurück, leider keine Informationen über fettigen Körperanteil möglich, da keine Waage im Haus verfügbar. Muss wahnsinnig Kalorien verbraucht haben, da mit gutem Appetit zwei Stullen mit Katenwurst vom Dolgeliner Landfleischer gegessen. Bier leider alle, hat Mario gestern alles ausgetrunken! So schön kann Pfingsten sein!
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Vor der Besteigung des Kilimanjaro war ich konsequenter
10.5.2008 by Mario.
Sachen sind gepackt,Foto vom Wiegen im Sack,lecker Käsebrote zum Abendbrot gegessen und mir noch ein Tropfen Rotwein gegönnt.Morgen teste ich zu erst das Craft-Hemd. Da ich mich auf die Craft TransGermany vorbereite werde ich morgen auch in der Craft and Friends Collektion fahren.Nach der Hälfte werde ich dann auf den altdeutschen Radschneider Gonso zurückgreifen.
Das Startgewicht wird morgen früh bestimmt, jetzt waren es 64,7 Kg bei 12,5% Fettanteil. Ziemlich schlapp der Kerl auf dem ersten Foto. Also Gute Nacht! Hoffe das ich pünktlich rauskomme!
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Welcome to Paolo
9.5.2008 by Christina.
We say a warm welcome to Paolo in Dublin, Irland. He has registered for KiliMAN 2009 and is starting his preparations. He will write here from time to time about the progress. Paolo, how is the life in Dublin? What are you doing if you are not on a bike or running?
Paolo: My name is Paolo Armani I grew up in Liverpool England. I now live in Dublin and am lucky to be able to train in the biggest park in europe and have 38 miles of beach front as well.
I ran my first mararthon in 2004 and have become addicted to running, I have completed 15 marathons so far (all slow, but just happy to finish). I have completed the Marathon Des Sable ( even slower and many many blisters, great adventure but never again)
I read about Kiliman from the Lonely Planet Guide (Christina: Thanks to the editors; we did not know that the event is insite!) and thought what the hell….I want to push myself out of my comfort zone and have the adventure of a life time. I’m looking froward to the challenge in 2009 and also looking forward to meeting new people…..who are just as mad……
Kurzfassung Deutsch: Wir haben nun Paolo Armani als KiliMAN Teilnehmer 2009. Er stammt aus Liverpool, England, lebt aber jetzt in Dublin, Irland. Dort hat er auch optimale Bedingungen zum trainieren in Europas größtem Park und mit 38 Meilen Strand.
Paolo hat 2004 angefangen Marathons zu rennen und hat es nun auf 15 erfolgreich beendetet gebracht, wenn auch nicht als Sieger. Einer war der Des Sable Marathon, der ein tolles Erlebnis war, aber Paolo möchte ihn nicht wiederholen…
Über den KiliMAN hat er im Lonely Planet Guide gelesen (danke an die Macher, wußten gar nicht, dass wir da drin sind). Paolo möchte sich mit dem KiliMAN einer neuen Herausforderung stellen und das Abenteuer seines Lebens erleben. Und er freut sich ähnlich verrückte Leute zu treffen…
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Berlin-Usedom-Berlin
8.5.2008 by Mario.
Der Text zu den Bildern ist geschrieben, wir haben in den letzten Wochen immer noch 500-700 Zugriffe wöchentlich. Da muß doch mal einer der Leser dabei sein, der nicht nur lesen kann, sondern auch schreiben. Ein Blog lebt vom kommunizieren, nicht von der Alleinunterhaltung. Also stellt bitte Fragen zu meiner nächsten Tour.
Außerdem werde ich meine Speisekarte bei der nächsten Tour mit veröffentlichen. Mit Zahlen von meiner Waage, vor und nach der Tour, mit prozentualen Körperfettanteil und Kalorienverbrauch!
Als Sahnehäubchen gibt es ein Foto vom Wiegen!
Jetzt wenigstens neugierig???
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Keep running
7.5.2008 by Christina.
Der Alltag in Deutschland ist z.Z. schwer für mich, darf auch mal klagen, nicht nur Mario. Pflege meine schwer demente Mutter, die jetzt auch beim Schreiben im Rollstuhl hinter mir sitzt. Könnte also Testergebnisse von Windelhosen mitteilen, aber das ist wohl zuviel Reality, sogar in einem Blog. Hat aber doch einiges mit Afrika und aktivem Leben zu tun. Frage mich, wie machen das die Leute in Tansania… einem Land ohne Alten- und Pflegeheime, ohne Hilfsmitel, wie Rollstühle, Pflegebetten, Einwegwaschlappen, Salben, Schnabeltassen, ja oft ohne ausreichend Wasser. Die Alten leben dort selbstverständlich mit in der Groß-Familie, im ganz normalen Alltag und so mache ich es jetzt eben auch. Zweitens gehört das Sterben zum Leben, ein Allgemeinplatz, den man erfahren muss, um seine Tragweite zu verstehen. Wir alle werden alt und die Muskeln werden verschwinden, aber die Erinnerung an 300km Schinderei auf der Straße oder 5895m Aufstieg auf den Kilimanjaro bleibt. Keep running, solange es noch geht und Spaß macht!
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Gore Bike Wear - Radhosen-Test
6.5.2008 by Mario.
Zurück bin ich wieder, aber das Wie ist die andere Seite der Medaille. Dazu später ein paar Zeilen. Gestartet bin ich ja auch, um mal ein paar Radhosen des Marktführers zu testen. Fazit: 30 € mehr auszugeben lohnt sich wirklich. Auf Deutsch gesagt: Die Xenon-Trägerhose hat mir auf den letzten Kilometern echt den…….. gerettet.
Ozon-Trägerradhose ist für den ambitionierten Hobbybiker eine Klasse-Radhose. Der Beinabschluß ist in der Innenseite mit Silikonnoppen besetzt. Das fördert im wahrsten Sinne die Durchblutung und gibt ein wenig das Gefühl einer oberflächlichen Massage. Natürlich nur dann, wenn man keine lange Baumwollunterhose an hat (ich meine damit das Gefühl hat man nur, wenn man ein rasiertes Bein hat!). Paßform, Material ist super, da gibt es keinen großen Unterschied zur teureren Xenon. Die Ozon trägt sich vom Gefühl her angenehmer, weil sie komfortabler sitzt. Hervorragend finde ich das Rückenteil, was zum grossen Teil aus Netz gearbeitet ist und den Transport des Schweißes spürbar schneller gewährleistet. Was der grosse Unterschied zur Xenon ist, ist der Radeinsatz. Bei der Xenon ist er anatomisch, dynamischer geformt und die Punkte für die leidenden Stellen sind besser herausgearbeitet. Der Gel-Schaum am Sitzknochen macht sich auf alle Fälle bezahlt. In der Ozon war vom Polster her für mich bei 155 Km die Grenze erreicht, denn da verspürte ich am ersten Tag in Ferdinandshof ein brennen am Po, was ich in Prenzlau am zweiten Tag nach 220 Km nicht wahrnahm. Kann natürlich auch an der Gonso Sitzcreme gelegen haben, die ich auf der Etappe verwendete.
Grundsätzlich ist die Xenon für mich die bessere Hose, sie ist aber auch vom Schnitt und vom kompletten Material schon für den Profi gedacht. Wenn es um den Po bei einer Radtour geht, dann sollten wir alle Profis sein!
Morgen erzähle ich von der Tour, erkläre die Bilder und berichte worüber ich gelacht habe oder auch nicht.
Bild 1: Mein Rad wog echt 24 kg, könnte aus dem Baumarkt sein. Ist es aber nicht! Ich habe es damals extra für meine Cuba-Tour zusammen gebaut. Es fährt sich Klasse und wer Komfort haben will, der muß Gewicht in Kauf nehmen (ist das Gleiche wie der Spruch: Im Sommer Schatten & im Winter Wärme, oder?). Nein, aber es ist eben wirklich so. An mein Rennrad tue ich auch keine Packtaschen ran, da müßte ich dann einen Rucksack nehmen. Nur 180 km mit einen 10 kg schweren Rucksack? Ich weiß ja nicht, außerdem bin ich aus dem Alter raus, wo ich mich noch verbiegen muß.
Bild 2: Foto vor dem Karstadt Sports -Haus Am neuen Kranzler Eck. 1,5 Std. nach der geplanten Abfahrtszeit. Bald, wie in Africa!
Bild 3: Vor meiner Unterkunft in Ferdinandshof. Ich kenne diese Gegend ganz gut, habe in Eggesin/Stahlberg meine Armeezeit auf den Rad abgesessen. Bloß am Mittwoch abend wurde mir dann auch etwas anders, wo ab Pasewalk eine Pension nach der anderen geschlossen hatte. Dachte ich auch ein bischen an die Zeiten in der DDR, (ist mir ja auch im Schuppen Bild 4 begegnet), denn da waren immer alle Zimmer belegt. Früher waren die Pensionen wegen Überfüllung und heute wegen Unterbelegung geschlossen. Die Armee machte es damals möglich, denn Eggesin war als Armee-Standort bekannt für Wald-Meer, Sand-Meer garnichts mehr. Da konnte man als Landser auch nichts anderes machen als ein Zimmer mieten. Aber es war schön den Abend, eine so gute Unterkunft zu haben (das alles für 25,-€) 6.30 Uhr war Start!
Bild 5 & 6: Usedom Radweg sensationelle Landschaft. In Anklam habe ich erst einmal gefrühstückt. Kann man sich gar nicht vorstellen, in dieser verschlafenen Stadt hatte der Bäcker am 1.Mai geöffnet. Paßte ja vom Kalender her wie die Faust aufs Auge. In der DDR wäre der 1. Mai gefeiert worden und nun feiern wir alle den Herrentag. Dieser war zu DDR-Zeiten der Kampf-& Arbeitertag, was er für viele der Herren auch noch ist. Ich sage nur Prost! Usedom mit dem Rad zu entdecken hat schon was.
Bild 7: Seebrücke Heringsdorf (Heringsdorf eines der 3 Kaiserbäder) war gut besucht. Der Weg von Ahlbeck bis Zinnowitz ist einfach landschaftlich einmalig (Bild8&9). Habe diesen schon mehrere Male mit dem Rad sowie drei Usedom Marathons drauf absolviert. Da kann man seine Seele, soweit sie noch nicht unter den Fußsohlen liegt, richtig baumeln lassen. Wer einmal auf Usedom ist, sollte sich das antun. Ist nicht einfach zu fahren, aber ein Muß!
Bild 9 : Ortsschild Zinnowitz, ab dort wurde der Rückweg eklig. Regen, Gegenwind und dann fehlt es einen auch an der Motivation. Wolgast-Prenzlau ist eigentlich das schwerste Stück bei dieser Tour. Da muß man den inneren Schweinehund überwinden, hat bei mir diesmal nicht geklappt.
Bild 10/11/12: Prenzlau Bahnhof sowie Bild im Zug mit meinen Privatsponsor. Der Weg nach Prenzlau war schon heftig. Ausreden, warum ich in den Zug eingestiegen bin, könnte ich jetzt 20 und mehr aufschreiben. Nur aus dem Alter bin ich raus, ich war einfach eine faule Sau.
Werde es für Euch am Wochenende besser machen! Freut Euch auf den Unterhemden-Test von Gonso & Craft. Drückt mir die Daumen, auf gutes Gelingen. Start 11.05 (Muttertag) 5.00 Uhr! Weiß noch nicht ob ich den Radweg nehme oder wieder die B 109 hoch blase. Nur eins ist klar, es gibt wieder Foto´s von unterwegs und das Ende ist klar definiert. Laßt Euch überraschen.
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Wo die Ostseewellen trecken an den Strand
1.5.2008 by Christina.
Mario hat heute gegen 10.06 Uhr Heringsdorf auf Usedom erreicht. Ein bischen frostiger sieht er schon aus als auf dem Startfoto von gestern Nachmittag vor Karstadt Sports am Zoo. Die Nacht hat er 25km vor Anklam verbracht und beim Fahrrad unterstellen im Schuppen der Pension ist er fündig geworden, die olle DDR war noch da. Und das am Kampf- und Feiertag der Werktätigen! Jetzt um 11.36 Uhr hat er noch 210km bis Berlin zurück zu legen. In Brandenburg Dauernieselregen…passend zum Herrentag, den viele Herren sowieso gerne in Lokationen verbringen. Marios Bericht heute abend oder morgen ausführlich zu allen Fotos. Christina für Sport Aktuell
Short in English: Mario has reached Heringsdorf on the peninsula Usedom at around 10.00 Uhr today. He spent the night in a village near Anklam and found in the storage of the hostel a sign DDR. This happend on May 1, the International Day of Work! Now, at 11.36 a.m. he has still to bike 210km back to Berlin. We have a rainy day today here around Berlin. Mario will complete the report when he is back in the evening or tomorrow and add some more pictures.
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