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	<title>Kommentare zu: Gipfelsturm</title>
	<link>http://blog.kilimanjaro-man.com/2008/02/28/gipfelsturm/</link>
	<description>KiliMAN in Africa</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 20:03:55 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: mariozimmermann</title>
		<link>http://blog.kilimanjaro-man.com/2008/02/28/gipfelsturm/#comment-126</link>
		<author>mariozimmermann</author>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 12:29:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.kilimanjaro-man.com/2008/02/28/gipfelsturm/#comment-126</guid>
		<description>Mein lieber Mario,
"Herzlichen Glückwunsch" zur gelungenen Besteigung des Kilimanjaros!
Wir verfolgen im Speicher ständig Deine Berichte und danke für die Grüsse. Viel Glück beim Mountbainbike-Fahren und noch anstehenden Marathon. Vielleicht kannst Du ja noch ein paar Tage das sicher sehr beeindruckendes Land genießen. Komm gesund zurück! Liebe Grüße Deine Mutti
P.S. Gruß von Speicher-Marion, sie fragt, ob Du verrückt bist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lieber Mario,<br />
&#8220;Herzlichen Glückwunsch&#8221; zur gelungenen Besteigung des Kilimanjaros!<br />
Wir verfolgen im Speicher ständig Deine Berichte und danke für die Grüsse. Viel Glück beim Mountbainbike-Fahren und noch anstehenden Marathon. Vielleicht kannst Du ja noch ein paar Tage das sicher sehr beeindruckendes Land genießen. Komm gesund zurück! Liebe Grüße Deine Mutti<br />
P.S. Gruß von Speicher-Marion, sie fragt, ob Du verrückt bist!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lutz aus der Mondegruppe</title>
		<link>http://blog.kilimanjaro-man.com/2008/02/28/gipfelsturm/#comment-118</link>
		<author>Lutz aus der Mondegruppe</author>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 14:44:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.kilimanjaro-man.com/2008/02/28/gipfelsturm/#comment-118</guid>
		<description>hi mario, 60 kg, was für´n schmales hemd! da bring ich deine zuladung ja fast schon von natur aus mit.

hier mal mein kommentar vom EX-besteiger der letzten woche. über die ausrüstung hatten wir in der lodge ja gar nicht mehr gesprochen (du kamst ja auch viel zu spät und warst völlig ausgepumpt ;-) ).

bei unserem aufstieg waren die temperaturen wie erwartet, mein thermometer zeigte -10-15 grad. ausschlaggebend war der wirkliche heftige sturm und die daraus resultierenden gefühlten temperaturen von mind. -30-40 grad (ungelogen)!
statt der geplanten pause alle stunde, haben wir auf intervalle von einer 1/2 stunde verkürzt. hinter felsen deckung gesucht und versucht zu essen und zu trinken (2 gefrorene mars und 1/2 ltr. wasser haben gereicht).
im großen und ganzen war folgende bekleidung für mich ausreichend:
kopf: dickes buff als mütze, dünnes als mund-/halsschutz + kapuze.
oberkörper: 3 laufshirts, 2 fleece, 1 dünne weste, 2-lagige jacke.
beine: lange laufhose, etwas dickere tourenhose
füße: 1 paar dicke socken. ohne fußcreme, dass iss doch was für uschi´s.
was ich bei dem sturm unterschätzt habe waren die hände. da hätte ich mir richtig dicke fäustlinge gewünscht. 1 paar fingerhandschuhe und faustüberzieher, das war schon sehr kalt! vielleicht iss uschi´s creme doch gut, für die hände!
das wasser konnten wir leider gar nicht mehr wegkippen. da alles während des anstieges schon zu einem klumpen gefroren war. außer der buddel die ich im rucksack hatte. das eis hielt sich bis zum mweka camp, also noch stunden! vielleicht hätten wir das bier im camp damit kühlen sollen, sind wir gar nicht drauf gekommen und haben es p...warm getrunken! 

sonst fand ich den anstieg gar nicht so schlimm wie erwartet. lag vielleicht auch daran, dass ich immer darauf gewartet habe, dass die kopfschmerzen der letzten tage wieder einsetzen und so abgelenkt war. kam aber nichts und plötzlich standen wir, auf der einen seite der vollmond im kernschatten der finsternis auf der anderen der sonnenaufgang, am rand des kraters.
die letzten meter bis uhuru peak liefen dann wie in trance, vorbei an den gletschern mit gefrorenen tränen in den augen.
nur guido fand´s zum kotzen ;-)

so langsam setzt sich das erlebte bei mir. schön, über diesen weg noch ein bisschen bei euch zu sein.
bin gespannt wie´s weiter geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi mario, 60 kg, was für´n schmales hemd! da bring ich deine zuladung ja fast schon von natur aus mit.</p>
<p>hier mal mein kommentar vom EX-besteiger der letzten woche. über die ausrüstung hatten wir in der lodge ja gar nicht mehr gesprochen (du kamst ja auch viel zu spät und warst völlig ausgepumpt <img src='http://blog.kilimanjaro-man.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>bei unserem aufstieg waren die temperaturen wie erwartet, mein thermometer zeigte -10-15 grad. ausschlaggebend war der wirkliche heftige sturm und die daraus resultierenden gefühlten temperaturen von mind. -30-40 grad (ungelogen)!<br />
statt der geplanten pause alle stunde, haben wir auf intervalle von einer 1/2 stunde verkürzt. hinter felsen deckung gesucht und versucht zu essen und zu trinken (2 gefrorene mars und 1/2 ltr. wasser haben gereicht).<br />
im großen und ganzen war folgende bekleidung für mich ausreichend:<br />
kopf: dickes buff als mütze, dünnes als mund-/halsschutz + kapuze.<br />
oberkörper: 3 laufshirts, 2 fleece, 1 dünne weste, 2-lagige jacke.<br />
beine: lange laufhose, etwas dickere tourenhose<br />
füße: 1 paar dicke socken. ohne fußcreme, dass iss doch was für uschi´s.<br />
was ich bei dem sturm unterschätzt habe waren die hände. da hätte ich mir richtig dicke fäustlinge gewünscht. 1 paar fingerhandschuhe und faustüberzieher, das war schon sehr kalt! vielleicht iss uschi´s creme doch gut, für die hände!<br />
das wasser konnten wir leider gar nicht mehr wegkippen. da alles während des anstieges schon zu einem klumpen gefroren war. außer der buddel die ich im rucksack hatte. das eis hielt sich bis zum mweka camp, also noch stunden! vielleicht hätten wir das bier im camp damit kühlen sollen, sind wir gar nicht drauf gekommen und haben es p&#8230;warm getrunken! </p>
<p>sonst fand ich den anstieg gar nicht so schlimm wie erwartet. lag vielleicht auch daran, dass ich immer darauf gewartet habe, dass die kopfschmerzen der letzten tage wieder einsetzen und so abgelenkt war. kam aber nichts und plötzlich standen wir, auf der einen seite der vollmond im kernschatten der finsternis auf der anderen der sonnenaufgang, am rand des kraters.<br />
die letzten meter bis uhuru peak liefen dann wie in trance, vorbei an den gletschern mit gefrorenen tränen in den augen.<br />
nur guido fand´s zum kotzen <img src='http://blog.kilimanjaro-man.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>so langsam setzt sich das erlebte bei mir. schön, über diesen weg noch ein bisschen bei euch zu sein.<br />
bin gespannt wie´s weiter geht.</p>
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